Die Flutkatastrophe in Zahlen
Im Juli 2021 erlebte unsere Stadt eine Naturkatastrophe, die tiefgreifende Auswirkungen auf das Leben und die Infrastruktur hatte.
Sie forderte 135 Menschenleben - darunter 75 innerhalb des Stadtgebiets - und hinterließ zusätzlich mindestens 800 Verletzte.
Von den 18 Brücken, die unsere Stadtteile miteinander verbunden hatten, wurden 17 zerstört.
Über 200 unserer Straßen verwandelten sich in reißende Flüsse und rund 130 Kilometer – etwa die Hälfte – unseres städtischen Kanalnetzes waren überflutet.
Unsere Bildungseinrichtungen, darunter drei von vier städtischen Schulen und alle sechs Schulen in Kreis-Trägerschaft, erlitten massive Schäden.
Acht unserer zwölf Kindertagesstätten standen unter Wasser.
Die Sport- und Freizeitinfrastruktur wurde ebenfalls schwer getroffen:
vier stark beschädigte Sportstätten , drei zerstörte städtische Turnhallen und 19 beschädigte Spielplätze. Fast alle Sporthallen im Stadtgebiet waren zerstört.
Zusätzlich wurden alle sieben Parkanlagen überflutet. Zwei Feuerwehrhäuser, die Polizeiinspektion, das Rathaus, der Betriebshof und vier Gemeindehäuser wurden stark in Mitleidenschaft gezogen.
Unter den medizinischen Einrichtungen waren sieben von elf Kliniken betroffen.
Zudem erlitten 90 Prozent der Betriebe im Stadtgebiet Schäden oder Totalverluste.
Die Flutkatastrophe berührte auch das kulturelle Herz unserer Stadt:
Ein Großteil der städtischen Kunstsammlung, die in einem Magazin in der Tiefgarage in Ahrweiler gelagert war, wurde beschädigt oder zerstört.
Diese, für Außenstehende häufig unvorstellbaren, Ereignisse haben die Menschen in unserer Stadt und im gesamten Ahrtal hart getroffen.
Aber in diesen schweren Zeiten haben wir auch viel über unsere eigene Stärke, unseren Zusammenhalt und vor allem auch über die bis heute anhaltende Solidarität und Unterstützung durch so viele Helferinnen und Helfer gelernt.






