Hochwasserschutz und Starkregenvorsorge

Aus den Erfahrungen des Flutereignisses wurde gelernt. Daher wurde der Hochwasserschutz beim Wiederaufbau von Beginn an mitgedacht.

Oberstes Ziel ist es, Menschen, Gebäude und Infrastruktur bestmöglich zu schützen.

Die Planung für ein innerstädtisches Hochwasserschutzkonzept begann bereits wenige Wochen nach der Flut. Zunächst wurden die Ahr, umliegende Flächen und Gebäude neu vermessen, da sich Flussbett und Ufer stark verändert hatten. Anschließend wurde berechnet, wie Brücken, Parkanlagen, Straßen und Gebäude künftig gestaltet werden müssen, um Hochwasser besser standzuhalten. Die Ergebnisse wurden in einem Gesamtkonzept zur Gewässerwiederherstellung zusammengefasst, das auch den Naturschutz berücksichtigt.

Bevor Maßnahmen wie neue Überschwemmungsflächen, Rückhaltebecken oder Schutzanlagen umgesetzt werden können, musste die Ahr zunächst von Geschiebe und Ablagerungen befreit werden. Diese Arbeiten sind inzwischen weitgehend abgeschlossen.

Hochwasserschutz findet jedoch nicht nur direkt an der Ahr statt: Auch beim Wiederaufbau städtischer Gebäude wie Schulen, Sporthallen oder Kindertagesstätten wird hochwasserangepasst gebaut – etwa durch höhere Bauweisen, Schutzmauern oder die Verlagerung von Technikräumen in obere Geschosse.

Das Gesamtkonzept zur Gewässerwiederherstellung der Aufbau- und Entwicklungsgesellschaft Bad Neuenahr-Ahrweiler mbH wurde im Dezember 2023 vom Stadtrat beschlossen und anschließend vorgestellt.

Zum Hochwasserschutz gehört auch die Starkregenvorsorge. Neben städtischen Maßnahmen sind dabei auch private Eigenschutzmaßnahmen wichtig. Die Stadt stellt hierzu hilfreiche Tipps und Informationen zur Verfügung. Einblicke, Nachberichte und Interviews finden Sie auf dieser Seite.