In Planung
Rosengarten
Der Rosengarten befindet
sich auf der linken Ahrseite auf einem ehemaligen Klostergelände. Daran
anschließend befindet sich der Kaiserin-Auguste-Viktoria-Park, der bereits Anfang des
20. Jahrhunderts angelegt wurde.
Der Rosengarten wird mit
den beiden anderen westlichen Parkanlagen geplant. Da die Fläche des
Rosengartens für angrenzende Maßnahmen der Gewässerwiederherstellung dienen
wird, ist eine bauliche Umsetzung erst nach dem Ende dieser Maßnahmen möglich.
Vor dem Jahr 2028 ist hier ein Baubeginn nicht zu erwarten. Ein digitales
Geländemodell wurde erstellt, um weitere Vorplanungen sowie
Hochwasserschutzmaßnahmen voranzubringen. Gegenwärtig wird die Vorplanung
(Leistungsphase 2) abgeschlossen. Es ist geplant, die Entwurfsplanung
unmittelbar anzuschließen. Die Förderanträge zur Wiederherstellung der
Freianlagen wurden auf dieser Basis an die ADD gestellt.
Planungen
Die Parkanlage muss vollständig
wiederhergestellt werden. Dabei wird insbesondere die landschaftliche
Einbindung der Maßnahmen zur Begrenzung von Überflutungen berücksichtigt, die
hier als angeböschte Ufermauer im Norden verortet werden. Die zentrale
Wiesenfläche soll später Raum zum Entspannen, Spielen und Verweilen
bieten. In die Fläche integrierte Beete greifen das Thema des Rosengartens
auf. Ergänzend erfolgen einige rahmende Gehölzpflanzungen. Für den
Dahlien- und Rosengarten soll die Bewässerung im Rahmen des Wiederaufbaus
wiederhergestellt werden, dazu soll nach Möglichkeit Regenwasser genutzt
werden.
Der Radweg muss künftig
umgeleitet werden. Im östlichen Teil des Rosengartens wird er nicht mehr
entlang des Ahr-Ufers verlaufen, sondern weiter nördlich. er verschwenkt
dann nach Süden zum Ufer und verläuft anschließend entlang der neu modellierten
Uferböschung zur Brücke L83.
Informationen zu den Planungen
gibt es im Gewässerwiederherstellungskonzept.
Provisorischer Hochwasserschutz im Rosengarten
Die Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler
setzt zusammen mit der Aufbau- und Entwicklungsgesellschaft aktuell weitere
Maßnahmen zur Verbesserung des Hochwasserschutzes um. Im Bereich des
Rosengartens laufen derzeit Bauarbeiten zur Errichtung eines provisorischen Schutzsystems
gegen Hochwasserereignisse bis zu einem HQ20 (ein Hochwasser, das statistisch
im Durchschnitt alle 20 Jahre auftreten kann). Hierbei werden sogenannte
Legobetonblöcke eingesetzt, um gefährdete Bereiche kurzfristig zu sichern und
die Ausbreitung von Hochwasser gezielt zu lenken.
Stadt und Aufbau- und
Entwicklungsgesellschaft (AuEG) weisen darauf hin, dass es sich bei diesen
Maßnahmen nicht um eine dauerhafte Lösung, sondern um eine kurzfristige
Stärkung des städtischen Hochwasserschutzes handelt. Die provisorischen
Sicherungen dienen der Überbrückung bis zur Umsetzung der umfassenden und
langfristigen Maßnahmen zur Gewässer- und Freiraumwiederherstellung, wie sie in
der Vorplanung vom Stadtrat am 26. Januar 2026 beschlossen wurden.
Die Umsetzung dieser
langfristigen Maßnahmen ist umfassend wie auch komplex und wird deshalb
mehrere Jahre in Anspruch nehmen. Daher sind kurzfristige und flexible
Lösungen wie im Rosengarten notwendig, um bereits jetzt den Schutz der
Bevölkerung vor Ereignissen mit zwar geringerer Wassermenge aber dafür mit
höherer Eintrittswahrscheinlichkeit erheblich zu verbessern.
Der provisorische Schutz vor
HQ20-Ereignissen soll daher sukzessive im gesamten Stadtgebiet dort umgesetzt
werden, wo es erforderlich ist. Vergleichbare Maßnahmen wurden bereits in der
Ahrallee realisiert oder werden – wie aktuell im Rosengarten – noch umgesetzt.
Alle Infos finden Sie in der Pressemitteilung der AuEG vom 21.04.2026.
Stand: Oktober 2026