Im Bau
Feuerwehrhaus Heppingen
Stadtteil Heppingen
Das Feuerwehrhaus Heppingen auf
dem Pantaleonsplatz wurde bei der Flut so stark beschädigt, dass eine Sanierung
ausgeschlossen wurde. Die AuEG wurde stattdessen mit einem Neubau an
anderer Stelle beauftragt. Künftig werden die Löschgruppen
Heppingen und Gimmigen zusammengeführt und
werden das neue Feuerwehrhaus in der Landskroner Straße gemeinsam
nutzen. Dort wird ein modernes Haus entstehen, welches genügend Platz für die
Feuerwehrleute beider Löschzüge bereithält. Grund für den Standortwechsel ist
besonders der verkehrsgünstige Standort am Ortsausgang von
Heppingen. Technisch und wirtschaftlich gesehen war der alte Standort jedoch
auch nicht tragbar.
Zeitplan
Am 21. Mai
2026 erfolgte der offizielle Spatenstich. Neben dem ersten
Abgeordneten Peter Diewald und dem Geschäftsführer der AuEG Herbert Wiemer,
waren zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter von Stadt, AuEG und den
Feuerwehren vor Ort. Auch interessierte Bürgerinnen und Bürger konnten den
Start der Baumaßnahme vor Ort feiern. Der Spatenstich wurde als weiterer
wichtiger Meilenstein des Wiederaufbaus gefeiert. Bei optimalen Bauablauf soll
das Feuerwehr-Gebäude 2027 in Betrieb genommen werden.
Platz für drei Einsatzfahrzeuge
Das neue Feuerwehrhaus Heppingen
soll zweigeschossig gebaut werden. Etwa zwei Drittel der
Fläche werden ebenerdig nutzbar sein. Geplant sind zwei Gebäudeteile: Der
erste umfasst im Erdgeschoss Umkleiden, Sanitärbereiche und
den Funkraum, im Obergeschoss einen Schulungsraum, eine Küche
und das Lager.
Nördlich schließt sich die Fahrzeughalle mit
Werkstatt, Lager und Stauraum an. Kurze Wege für den Einsatzfall werden
effizient eingeplant. Die Halle bietet Platz für drei Einsatzfahrzeuge.
Die Werkstatt mit Lager für Schläuche und Atemschutz ist auch
von außen zugänglich. Im Außenbereich entstehen zehn
PKW-Stellplätze für Feuerwehr-Angehörige. Die private Zufahrt erfolgt über die
Landskroner Straße, die Einsatzfahrzeuge rücken über den Wirtschaftsweg bzw.
die Kreuzung Landskroner Straße aus.
Das Gebäude erhält barrierefreie
Zugänge, einen Aufzug und Toiletten. Eine Photovoltaikanlage sowie
eine Luft-Wasser-Wärmepumpe sorgen für eine klimafreundliche
Energieversorgung. Alle Bauplanungen berücksichtigen den Schutz vor Hochwasser und
Starkregen-Ereignissen.
Die Gesamtkosten betragen rund
5,3 Millionen Euro. Davon
sind rund 4,4 Millionen aus dem Wiederaufbaufond für den
Ersatzneubau der Feuerwache Heppingen beantragt.
Stand: Juni 2026
Stadtteil Heppingen