In Planung
Rosengarten
Der Rosengarten befindet sich auf der linken Ahrseite auf einem ehemaligen Klostergelände. Daran anschließend befindet sich der Kaiserin-Auguste-Viktoria-Park, der bereits Anfang des 20. Jahrhunderts angelegt wurde.
Der Rosengarten wird mit den beiden anderen westlichen Parkanlagen geplant. Da die Fläche des Rosengartens für angrenzende Maßnahmen der Gewässerwiederherstellung dienen wird, ist eine bauliche Umsetzung erst nach dem Ende dieser Maßnahmen möglich. Vor dem Jahr 2028 ist hier ein Baubeginn nicht zu erwarten. Ein digitales Geländemodell wurde erstellt, um weitere Vorplanungen sowie Hochwasserschutzmaßnahmen voranzubringen. Die Förderanträge und Gremienläufe sind in Arbeit.
Informationen zu den Planungen gibt es im Gewässerwiederherstellungskonzept.
Provisorischer Hochwasserschutz im Rosengarten
Die Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler setzt zusammen mit der Aufbau- und Entwicklungsgesellschaft aktuell weitere Maßnahmen zur Verbesserung des Hochwasserschutzes um. Im Bereich des Rosengartens laufen derzeit Bauarbeiten zur Errichtung eines provisorischen Schutzsystems gegen Hochwasserereignisse bis zu einem HQ20 (ein Hochwasser, das statistisch im Durchschnitt alle 20 Jahre auftreten kann). Hierbei werden sogenannte Legobetonblöcke eingesetzt, um gefährdete Bereiche kurzfristig zu sichern und die Ausbreitung von Hochwasser gezielt zu lenken.
Stadt und Aufbau- und Entwicklungsgesellschaft (AuEG) weisen darauf hin, dass es sich bei diesen Maßnahmen nicht um eine dauerhafte Lösung, sondern um eine kurzfristige Stärkung des städtischen Hochwasserschutzes handelt. Die provisorischen Sicherungen dienen der Überbrückung bis zur Umsetzung der umfassenden und langfristigen Maßnahmen zur Gewässer- und Freiraumwiederherstellung, wie sie in der Vorplanung vom Stadtrat am 26. Januar 2026 beschlossen wurden.
Die Umsetzung dieser langfristigen Maßnahmen ist umfassend wie auch komplex und wird deshalb mehrere Jahre in Anspruch nehmen. Daher sind kurzfristige und flexible Lösungen wie im Rosengarten notwendig, um bereits jetzt den Schutz der Bevölkerung vor Ereignissen mit zwar geringerer Wassermenge aber dafür mit höherer Eintrittswahrscheinlichkeit erheblich zu verbessern.
Der provisorische Schutz vor HQ20-Ereignissen soll daher sukzessive im gesamten Stadtgebiet dort umgesetzt werden, wo es erforderlich ist. Vergleichbare Maßnahmen wurden bereits in der Ahrallee realisiert oder werden – wie aktuell im Rosengarten – noch umgesetzt.Alle Infos finden Sie in der Pressemitteilung der AuEG vom 21.04.2026.
Stand: April 2026