In Planung
Maria-Hilf-Brücke
Bad Neuenahr-Ahrweiler
Für den Wiederaufbau der Maria-Hilf-Brücke in Bad Neuenahr sind die AuEG und das Ingenieurbüro Schlaich Bergermann und Partner im Einsatz. Die wiederaufgebaute Brücke soll als Hubbrücke umgesetzt werden, die bei Hochwassergefahr angehoben werden kann. Diese Variante ist wirtschaftlicher und ermöglicht den Verzicht auf lange Rampen.
Die neue Brücke 22 Meter weiter ahrabwärts entstehen als das ursprüngliche Bauwerk, weil in diesem Bereich im Rahmen des Gewässerwiederherstellungskonzeptes ein Prallufer entstehen wird. Die neue Brücke überspannt die Ahr mit einer Länge von 53,50 Metern wie bereits vor der Flut ohne Mittelpfeiler im Gewässer, ist jedoch ganze 22,50 Meter länger. Die vorgesehene Ausstattung mit Beleuchtung ermöglicht freie Sicht auf die Ahr und den direkten Bezug zum Wasser. Die Gestaltung passt sich in die Umgebung ein und spannt zudem einen Bogen zur alten Brückenkonstruktion.
Ein Bewilligungsbescheid für die Finanzierung aus dem Sondervermögen „Aufbauhilfe 2021“ in Höhe von rund 3.13 Millionen Euro liegt vor, für die Konstruktion als Hubbrücke wird jedoch noch ein Änderungsantrag gestellt.
Der Baubeginn soll in der zweiten Jahresshälfte 2026, die Fertigstellung ist für2027 vorgesehen.
Im Stadtrat wurde im Dezember 2025 über den Verbleib der Überreste der alten Maria-Hilf-Brücke entschieden. Mit Blick auf den Hochwasserschutz und die Erinnerungskultur wurden unterschiedliche Varianten diskutiert, entschieden wurde ein Kompromiss: ein Teil der alten Brücke soll in die geplante Heilwasser-Erlebniswelt im Kurpark integriert werden.
Stand: Mai 2026
53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler